Die Römer blicken auf eine reiche Duftvergangenheit zurück.
Unter dem Motto "Mehr ist mehr" verwendeten sie Düfte reichlich: Sie parfümierten sich nicht nur selbst ein, sondern auch die Kleidung, die Bettwäsche, die Sänfte und sogar die Haustiere. Selbst die Segel ihrer Schiffe sollen mit Düften versehen worden sein.
Auch ihren Göttern wurden Düfte reichlich gespendet: "Duftopfer" spielten eine wichtige Rolle und wurden in den Tempeln teilweise mehrmals täglich dargebracht. Geopfert wurde alles, was gut roch: Aromatische Harze, duftende Hölzer sowie ätherische Öle.
Ihrer Zeit weit voraus waren die Römer übrigens in der Aufbewahrung von Düften: So waren sie die Ersten, die Glasflaschen zur Aufbewahrung duftender Essenzen benutzten.