Die Ägypter machten reichlich Gebrauch von Düften – als Opfergabe, aber auch als vornehme Essenz zur Parfümierung.
Aus heutiger Sicht bizarr: Pharaonen und Hohepriester trugen zur Parfümierung duftende Salbkegel auf dem Kopf – diese sind auf ägyptischen Zeichnungen deutlich zu erkennen. Reiche Ägypter erschienen bei Festen ebenfalls mit einem Salbkegel auf dem Kopf: Die Fette schmolzen durch die Körperwärme nach und nach, sodass der Duft besonders lang anhielt.
Um ihre Götter zu ehren, brachten die Ägypter ihnen Düfte und wertvolle Essenzen als Opfergaben dar. Verbrannt wurden unter anderem Extrakte aus Zimt, Myrrhe und Weihrauch. Auch die Toten wurden mit ätherischen Ölen einbalsamiert und erhielten als Grabgabe Flakons mit parfümierten Ölen.
Viele ihrer Duftrezepte gravierten die Ägypter in die Wände der Tempel ein.